In einer Gesprächsrunde ist mir letztens diese Frage gestellt worden: „Wie kann ich denn erkennen, womit ich mich selbst einschränke?“ Ich liebe solche Fragen!!
Gleich vorweg: Einschränkungen können alle von uns entlarven, ganz gleich ob wir lieber „denkend“ auf die Spur gehen oder „spürend“.
Erfahre im Folgenden, wie du „versteckte“ Auslöser für Selbstblockaden erkennen kannst.
Ja, wie merken wir, wenn wir uns selbst einschränken?
Es gibt ganz offensichtliche Merkmale, zum Beispiel wenn wir einen Wunsch haben zu dem wir sagen „da trau ich mich nicht drüber“ oder wenn wir etwas tun, weil wir zum Beispiel sonst „eine schlechte Nachrede“ befürchten. Aber um Situationen, in denen wir selbst erkennen, dass wir uns gerade einschränken, ist es bei dieser Frage nicht gegangen.
Es ist um die im Unbewussten liegenden Auslöser für Selbsteinschränkung gegangen. Jene, die uns auf unserem Weg hindern, wieder zu uns zu finden und „einfach ich“ zu sein. Um diese Auslöser leicht zu erkennen, dafür ist es wirklich günstig, „denkend“ und „spürend“ gut in uns nachforschen zu können.
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Ein markantes Zeichen für Selbsteinschränkung
Ein wirklich markantes Anzeichen dafür, dass wir uns gerade selbst blockieren, ist die innere Angespanntheit. Wenn wir in unserer Körpermitte Druck, Anspannung oder Enge bemerken ist es zwar keine angenehme Wahrnehmung, aber wir dürfen „danke“ zu diesem Wegweiser sagen.
Wann sind wir angespannt?
Genau – wenn wir vor einer neuen Situation stehen, wenn wir uns über etwas / jemanden ärgern, wenn etwas anders verläuft als wir erwarten oder geplant haben, wenn wir etwas uns Unangenehmes machen sollen, wenn wir vor einer Prüfungssituation (Bewerbungssituation, Präsentation, ...) stehen, wenn extrem viel zu Tun ist, ...
Hinter jeder inneren Angespanntheit steht eine im Gedächtnis abgespeicherte Erfahrung, die uns in einem offenen Handeln einschränkt. Dh. merkst du innere Angespanntheit, hast du einen Volltreffer gelandet!
Das zweite Merkmal für Selbsteinschränkung
Es gibt noch ein Anzeichen, an dem wir deutliche erkennen können, ob gerade in uns ein einschränkender Mechanismus wirkt: es ist die Bewertung.
Und zwar die abwertende Beurteilung. Die Einteilung in „falsch“ und „richtig“ ist ein Indiz, dass hinter „falsch“ eine Überzeugung liegt, die auch uns selbst einschränkt. Eine gelernte Überzeugung, durch die wir uns auch selbst beurteilen. Prägnante Aussagen wie „das macht man nicht“ können uns hier auf die Spur einer einschränkenden Überzeugung bringen.
Dieser Aspekt von Selbsteinschränkungen spricht mehr jene unter uns an, denen es leicht fällt, ihr Denken zu reflektieren. Hier sind Selbsteinschränkungen jedoch etwas schwieriger zu erkennen, weil sie ja etwas sind, an das wir „glauben“, dh etwas, das wir als richtig ansehen.
Wir erkennen Einschränkungen wirklich gut, wenn wir beides im Blick haben – unser emotionales Verhalten und unsere Gedanken. Leichter zu erkennen sind emotionale Körperausprägungen. Wenn wir da innehalten und dahinterschauen und uns fragen: „was geht mir grad durch den Kopf?“ – dann wird es uns gelingen, unseren Selbstblockaden auf die Spur zu kommen.
Scherzhaft sage ich manchmal „Ich bin Expertin im Selbsteinschränken und Expertin im Selbstentwickeln.“
Und in jedem Scherz ist ja auch ein Funken Wahrheit, gell?
Ich war wirklich richtig gut darin, mich im Ausdruck meiner angeborenen Wesensart einzuschränken. Natürlich nicht bewusst und absichtlich, sondern halt aufgrund der gemachten Erfahrungen. Ich habe mittlerweile eine Vielzahl an Einschränkungen beendet – und es sind mir wenige Einschränkungsmöglichkeiten fremd. Darum fällt es mir auch leicht, meine Kundinnen beim Aufspüren ihrer Einschränkungen gut zu begleiten.
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Ich wünsch dir ein spannendes „auf die Spur kommen“,
Von Herzen,
Titelbildquelle: Gemini Studio
Hej, ich bin Barbara
Selbstentwicklung ist meine Passion und Selbstentwicklung zu lehren meine Profession.
Und so helfe ich gerne Frauen, die gestalten dabei, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu stärken, um mit mehr Leichtigkeit ihr "einfach ICH"-sein zu leben.
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