Wahrscheinlich hast du dir auch schon mal gedacht, wie angenehm es wäre, einfach unbeschwert den Tag zu leben – ohne permanente Gedanken im Kopf.
Vielleicht wünscht du dir auch, dass manches einfacher laufen könnte – leichter wäre.
Ich weiß von mir selbst, dass ich mir so in meinen Dreißigern häufig dachte „Ich will einfach leben – ohne mir so viele Gedanken zu machen“. Und damit hatte ich unbewusst den Nagel auf dem Kopf getroffen.
Wir haben zwar häufig den Eindruck, dass Gedanken einfach „passieren“, doch im Grunde machen wir sie uns selber. Es ist niemand anders, der unsere Gedanken „macht“.
Egal ob es Gedanken darüber sind, was alles zu tun ist oder wie das, was wir tun bei anderen ankommt. Was andere über uns denken oder ob es richtig ist, was wir tun. Wir machen uns selbst Druck durch das, was wir von uns selber erwarten oder versetzen uns in Stress, weil wir verschiedenste Zweifel und Befürchtungen habe, was alles eintreten könnte.
Wir machen uns Gedanken über Sachen, die andere tun und uns nicht gefallen oder darum, was anderen zustoßen könnte. Wir machen uns Gedanken, welches Essen gesund ist und welches nicht. Wir machen uns Gedanken darüber, wie unser Körper aussieht und welche Teile wir davon nicht mögen. Wir grübeln über Situationen aus dem Gestern genauso wie uns Situationen aus dem Morgen Sorgen bereiten.
Kurz: wir sind quasi ständig am Gedanken denken.
Wenn du merkst, dass dich das permanente Denken erschöpft, ...
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Du löst inneren Druck und Anspannung gezielt auf und bringst Ruhe in deine Gedanken.
Mit all diesen Gedanken sind auch körperliche Reaktionen verbunden – innere Anspannungen, die aufgrund der natürlichen Stressreaktion des Körpers entstehen. Die Gedanken schnüren uns wie ein Korsett eng.
Oft ist dieses Angespannt-sein bereits so chronisch, dass unsere Bewusstseinsschranke diese Nervenwahrnehmungen gar nicht mehr bewusst macht. Es ist, als würde inneres Angespanntsein zu unserer Grundausstattung gehören.
Die Vermeintliche Lösung: wir müssen nur anders denken
In den letzten Jahren hat sich die Annahme sehr verbreitet, die Lösung ist, unsere Gedanken zu ändern. Positiv denken ist das Zauberwort. Doch die bewusst wahrgenommenen Gedanken sind ja wie die Spitze eines Eisbergs. Das, was sie sichtbar werden lässt, ist unter dem „Meeresspiegel“ d.h. der Bewusstseinsgrenze verborgen.
Ich kann sehr positive Gedanken haben, doch solange mein Körpersystem noch im Anspannungsmodus ist, sind positive Gedanken so effektiv wie ein verrostetes Auto einfach neu zu lackieren.
Folgen wir ausschließlich der Annahme, Gedankenänderung sei die alleinige Lösung, halten wir unsere Aufmerksamkeit weiterhin nur auf unsere Gedanken gerichtet und lassen die Ursache außer Acht.
Uns nur auf Gedankenänderung zu fokussieren ist ein Drübergehen über die wahre Ursache – und das erschöpft uns mehr als das es hilft.
Gedanken sind das Symptom, nicht die Ursache
Die Ursache, warum wir uns so viele Gedanken machen bzw. vorrangig uns behindernde Gedanken machen liegt auf unserer „Speicherplatte“ – unserem Gedächtnis. Sie liegt vor allem darin, was wir über uns selbst gespeichert haben - unser Selbstbild und unser Selbstbewusstsein.
Gespeicherte Erfahrungen haben nicht nur einen „Textteil“ (das, was wir uns in unseren Gedanken erzählen), sondern auch einen „Erlebensteil“, was wir in unserem Körper dabei fühlen. Wie wir uns erleben und als wie wertvoll wir uns fühlen drückt sich in unserem Selbstwertgefühl aus.
Die Ursache für Gedankenstress
Überwiegen in unseren Gedanken jene wie eingangs beschrieben, haben wir Erfahrungen gespeichert, die dazu geführt haben, dass wir innerlich vorwiegend in Stressreaktion und damit in innerem Angespanntsein sind. Und es fehlt uns an Vertrauen und Sicherheit in uns.
Wir haben verlernt, in uns zu fühlen – wir spüren unser ursprüngliches Ich-sein nicht mehr und auch nicht mehr das Gefühl von Sicherheit und Vertrauen in uns. Wir helfen uns mit der „Krücke“, dass uns "Gedanken machen" Sicherheit ermöglicht. Alles zu durchdenken gibt (scheinbar) Kontrolle und Sicherheit – strengt allerdings auch unglaublich an und erschöpft uns.
Das hilft bei Gedankenstress
Wenn es dich stört, dass du dir durch deine Gedanken selbst Stress machst, hilft dieser Schritt:
Wechsel vom Denk-Modus in den Fühl-Modus und löse dein Gedankenkorsett.
Nimm dich in deiner Körpermitte wieder sensitiv wahr.
Löse inneres Angespannt-Sein auf und spüre deine entspannte innere Mitte in ihrer Tiefe.
So wird es dir möglich, einschränkende Gedanken aus deinem Unbewussten wieder bewusst zu machen und in Folge dein Vertrauen in dich, deine Sicherheit in dir, dein Wertgefühl und deine Liebe für dich zu fühlen.
Du ermöglichst dir Unbeschwertheit und Leichtigkeit, weil du dir selbst die Schwere deiner Gedankenlast abnimmst.
Dein erster Schritt ist die Entscheidung, dein Fühlen wieder zu trainieren. Training ist wie in allen Bereichen ein Prozess. D.h. erwarte die Veränderung nicht von heute auf morgen. Geh Schritt für Schritt voran.
Wenn es dir nicht so leicht fällt, dich auf unbekanntes Neuland einzulassen, helfe ich dir hier gerne weiter. Im Programm elfenstark®-Weg habe ich den Prozess aus dem Gedankenstress in die Leichtigkeit des „einfach ICH“-Seins in gut nachvollziehbare Abschnitte aufgeschlüsselt, sodass du Orientierung hast und weißt, wohin du gehst. Klicke hier für mehr Informationen zum elfenstark®-Weg.
Du hast Fragen dazu? Schreibe mich gerne per E-Mail an!
Von Herzen,
Titelbildquelle: danymages / Getty Images
Hej, ich bin Barbara
Selbstentwicklung ist meine Passion und Selbstentwicklung zu lehren meine Profession.
Und so helfe ich gerne Frauen, die gestalten, dabei, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu stärken, um mit mehr Leichtigkeit ihr "einfach ICH"-sein zu leben.
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