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innerer Stärke – warum es uns oft schwer fällt, sie zu erleben

„ Das ist wirklich schwer.“ – „Was?“ – „Herauszufinden, was meine Stärken sind.“

 

Ein Ausschnitt aus einem Gespräch mit einer Kundin vor zwei Wochen. Dieses Gespräch – nicht wortwörtlich, jedoch sinngemäß – führe ich oft. Es fällt vielen von uns schwer auszusprechen, was wir gerne und gut machen.

 

Warum ist das so?

Da gibt es wahrscheinlich eine Vielzahl von Ursachen. Die vollständig zu ergründen, darum geht es mir heute nicht.

 

Ich möchte den Scheinwerfer auf ein paar mögliche Ursachen lenken – weil es schon spannend ist, einer Sache „auf den Grund zu gehen“. 

 

Klarheit darüber zu haben, was wir gut und gerne können, was uns wichtig ist, wofür wir stehen wird häufig durch das behindert, was wir im Gedächtnis gespeichert haben.

 

Klarheit darüber zu erlangen, worin unsere innere Stärke wurzelt, ist keine reine Denkaufgabe


Wir können den Ursachen auf den Grund gehen, in dem wir unsere Aufmerksamkeit auf das Gespür für uns lenken.

 

Hier hilft dir das Audio "Dein gutes Gespür für dich" – hole es dir gleich.



warum es oft schwer fällt, unsere stärke zu erkennen

Viele von uns sehnen sich nach innerer Stärke und gleichzeitig fällt es uns schwer, das, was uns „stark“ macht – was uns „stärkt“, zu benennen, klar auszusprechen.

 

Im Berufsleben werden wir mal mehr, mal weniger mit dem Thema „eigene Stärken“ konfrontiert. Je nachdem, ob wir eine Anstellung wechseln und im Bewerbungsprozess zu Vorstellungsinterviews geladen werden, ob wir selbständig bzw. unternehmerisch tätig sind und unsere Angebote vorstellen, ob wir im Zuge unseres Berufstätigseins eigene Ideen, Projekte, Meinungen anderen zeigen – es hilft in all diesen Situationen, das innerlich wahrzunehmen, was manche mit „innerer Stärke“ bezeichnen.

 

Du findest es schwer, klar auszusprechen, was deine Stärken sind? Dann lade ich dich ein, folgenden Frage nachzuforschen:

Ist es für dich der stimmige Begriff?

Welches Bild hast du zu dem Wort „Stärke“? Was verbindest du damit?

 

Mit „stark sein“ haben wir alle unterschiedliche Erfahrungen gemacht, unterschiedliches erlebt. Vielleicht mit Aufforderungen, in bestimmten Situationen „stark zu sein“ oder mit Erfahrungen in Begegnungen mit Menschen, die mehr „Stärke“ ausgelebt haben als wir. Vielleicht mit Erfahrungen, in denen wir etwas Schwieriges gemeistert haben und erkannt haben, dass Stark-sein uns weiterhilft.

 

Wir haben ganz spezifische Erlebnisse und Gefühle zu dem Wort „Stärke“ in unserem Gedächtnis gespeichert. Jede.r von uns hat eigene innere Bilder dazu kreiert.

 

Und diese Gedächtnisspeicherungen sind dafür verantwortlich, ob wir uns mit dem Wort „Stärke“ mehr oder weniger wohlfühlen. Und ob wir hier gerne nachforschen und uns eine eigene innere Stärke zuerkennen wollen.

 

Vielleicht passt ein anderes Wort für dich besser? Ich persönlich fühle mich mit der Aussage „ich habe inneren Halt“ wohler als mit der Aussage „ich habe innere Stärke“. 

Bist du gedanklich schnell im Vergleich mit anderen?

Wir Frauen glauben oft, wenn wir sagen, dass wir etwas gut können, setzen wir uns „über“ das Können andere Menschen. Die Aussage „ich kann etwas gut“ wird oft gleich gesetzt mit „ich kann etwas besser als du“.

 

Wir nehmen sogar manchmal an, dass andere glauben wir seien arrogant und halten uns für etwas Besseres, wenn wir zu dem stehen, was wir gerne und gut machen. Und das wollen nicht. Verständlich. Damit dieser Verdacht ja nicht aufkommt, stellen wir unser Licht lieber unter einen Scheffel.

 

Und das macht es auch etwas schwieriger, zu erkennen was wir gut und gerne machen. 

Da liegt eine Selbstbewertung zugrunde – die wir gelernt haben (auch wieder etwas, das wir im Gedächtnis gespeichert haben) und die wir auflösen können - wenn wir es wollen. 

Alles, was wir in unserem Gedächtnis gespeichert haben ist veränderbar

Unser Gedächtnis beinhaltet das, womit wir es „gefüttert“ haben, dh. es sind Speicherungen aus unserem bisherigen Erleben.

 

Unser Gehirn ist biologisch so angelegt, dass es permanent aktiv ist. Wir können es nicht abschalten. Es gleicht laufend aktuelle Wahrnehmungen mit den gespeicherten Inhalten ab und verbindet das, was ihm ähnlich erscheint. Sowohl auf gedanklicher als auch auf emotionaler Ebene. So wird emotionales Erleben ausgelöst.

 

Diese „automatische“ Wirkungsweise erleichtert uns Leben grundsätzlich enorm. Und gleichzeitig ist sie auch unsere Gestaltungskraft. Denn wir müssen nicht unreflektiert das übernehmen, was uns von unserer Gedächtnisspeicherung angeboten wird. Wir tragen in uns die Fähigkeit, hier bewusst eingreifen zu können.

 

Es ist wie beispielsweise bei KI-Textprogrammen – wir tun gut daran, nicht alles 1:1 unreflektiert zu übernehmen. Wir geben eine Anfrage, eine Handlungsaufforderung, ein und erhalten einen oder mehrere Vorschläge.

 

Ok – unser Gedächtnis wartet nicht immer auf unsere Anfragen sondern liefert uns auch ungefragt Gedanken, Überzeugungen, Gefühlswahrnehmungen. Aber im Prinzip sind es Vorschläge auf Basis der Erfahrungen aus unserer Vergangenheit. Die wir annehmen oder ablehnen können.

 

Wir können verändern, was unserem Verhalten „zugrunde“ liegt (und es ist nicht schwierig, weil wir dabei die natürliche Wirkweise unseres Gehirns anwenden).

Was uns dabei hilft, einer „inneren“ Sache auf den Grund zu gehen

Wenn wir uns den Ausdruck „auf den Grund gehen“ bildlich vorstellen – so bezeichnet er salopp beschrieben den Vorgang, bei dem ich wo hinwill, das tiefer liegt als ich gerade bin.

 

Wenn uns Gedanken durch den Kopf gehen, ist unsere Aufmerksamkeit bei den Gedanken – im Kopf. Im Denken finden wir jedoch nicht alle Antworten. Weil viele Antworten uns gegenwärtig nicht bewusst sind, sondern im unterbewussten Teil unseres Gedächtnisses gespeichert. Zugang zu diesem Bereich ermöglichen wir uns, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf das Gespür für uns lenken – auf unseren „Grund“.


 

Das Gespür für uns wahrnehmen kann in Vergessenheit geraten sein (vor lauter Gedanken denken).

 

Wenn du dich wieder mit deinem Grund verbinden möchtest, hole dir das Audio "Dein gutes Gespür für dich".



Dort findest du Klarheit darüber, was du gerne und gut machst, was dir wichtig ist und wofür du stehst. Dort findest du inneren Halt. Dann erlebst du das, was oft mit „innerer Stärke“ bezeichnet wird. Du bist dir über dich selbst bewusst und begegnest anderen offen und sicher.

 

Hole dir hier das Audio „Dein Gespür für dich“.

 

Von Herzen,


Titelbildquelle: WLDavies / Getty Images Signature

Hej, ich bin Barbara

Selbstentwicklung / Selbststärkung ist meine Passion und Selbstentwicklung und Selbststärkung zu lehren meine Profession.

 

Und so helfe ich gerne Frauen, die raus aus einschränkenden Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster wollen, dabei, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu stärken, um mit mehr Leichtigkeit ihr "einfach ICH"-sein zu leben.



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