(Körper)Bewusstsein

(Körper)Bewusstsein · 11. August 2020
Mittlerweile ist es mir sonnenklar. Und doch habe ich es jahrelang nicht gesehen – haben sich Wolken vorgeschoben, quasi. Ich habe mir Fragen nach dem Warum gestellt: warum fällt es anderen leicht, auf Menschen zuzugehen und mir nicht? Warum traue ich mich nicht, vor StudienkollegInnen meine Fragen zu stellen? Warum fällt es mir schwer, in Bewerbungsgesprächen meine finanziellen Vorstellungen zu vertreten? Wurzelt die Angst, Projekte vor Publikum vorzustellen wirklich nur in ungünstigen Referats

(Körper)Bewusstsein · 13. Juli 2020
Ups, fast wäre die Dame hinter mir in der Kassaschlange auf meinen Schuhabsatz getreten. Ich mache einen Schritt nach vor – sie folgt in derselben Bewegung. Als wären wir eins. Nicht zwei verschiedene Menschen. Was macht es Menschen manchmal schwer eine Grenze zu erkennen und den Raum zwischen zwei Aspekten zu wahren? Dieses Thema geht mir durch den Kopf: Grenzen wahrnehmen und Grenzen wahren Wie geht es dir damit? Was assoziierst du mit Grenzen?

(Körper)Bewusstsein · 15. Juni 2020
Ich liebe Astrid Lindgrens Pipi Langstrumpf! Jetzt als Erwachsene. Als Kind hat sie mich irritiert. Man kann sich doch nicht die Welt machen, wie sie einem gefällt! Man kann doch nicht tun, was man will ohne sich an Regeln zu halten! Man kann doch nicht einfach fordern! Man kann sich doch Erwachsenen gegenüber nicht so verhalten! Man kann doch nicht soooo frech sein!

(Körper)Bewusstsein · 04. Mai 2020
Es war einmal ein Augenblickchen, das hatte einzigartige Gaben. Die eine Gabe war, dass es an unzähligen Orten gleichzeitig sein konnte. Seine andere Gabe war es, jeden einzelnen Menschen in seinen Augen zu berühren und ihm so Magie zu schenken. Durch diese Magie konnten die Menschen zu gleicher Zeit nach außen in die Welt und nach innen in ihr Herz blicken. In die Magie des Augenblicks gehüllt erlebten die Menschen alles klar, intensiv und mit all ihren Sinnen – den Duft der frischen ...

(Körper)Bewusstsein · 10. Februar 2020
„Beschreiben Sie sich bitte“. Ein Satz aus Vorstellungssituationen, der dir wahrscheinlich geläufig ist. Und dessen Antwort nicht so einfach zu geben ist. Welche Aspekte von mir hole ich vor den Vorhang? Muss ich eine genaue Definition anführen können, wer und wie ich bin? Und birgt eine definierte Beschreibung wer und wie ich bin nicht auch das Risiko, sich selbst einzuschränken durch ein "ich bin halt so."?

(Körper)Bewusstsein · 13. Januar 2020
Du packst es einfach an – ohne herumzuschweifen, dich zu verzetteln oder in Überlegungen und Grübelein hängen zu bleiben. Du spürst die Freude im Tun. Du magst es einfach gerne – das, was du tust. Das sind Tage, an denen alles wie von selbst läuft und du dich beschwingt und fröhlich mittendrin in deinem Leben fühlst. Dann gibt es da auch die Tage, an denen schon morgens alles zäh und schleppend erscheint, du dich kaum aufraffen kannst und keine Lust verspürst in den Tag zu starten.

(Körper)Bewusstsein · 02. Dezember 2019
Stell dir vor, Dir gelingt es gut, in dein Herz – deine Seelenenergie – zu spüren und wahrzunehmen, was deinem Herzen entspricht und wie es sich der Welt zeigen möchte. Dein Körper ist dein Raum, in dem du dich wohl und geborgen fühlst und über den du deine Begegnungen und Beziehungen mit anderen lebst. Du spürst, du bist energetisch geschmeidig und im Fluss, dein Verstand greift die Impulse deines Herzens auf, lässt sie in deinem Leben Realität werden. Du lebst deine Bedürfnisse und Sehnsüchte

(Körper)Bewusstsein · 04. November 2019
Wieviele Kennzahlen oder Messwerte in Bezug auf deinen Körper fallen dir spontan ein? Kleidergröße, Gewicht, Kalorien, BMI, Fettanteil, Muskelanteil, Glykämischer Index, Nährwertangaben, Pulsfrequenz ... Wir sind umgeben von so vielen scheinbar objektiven Richtwerten an denen wir uns orientieren, dass wir uns daran gewöhnt haben, unser Wohlfühlen im Körper vom Einhalten oder Erreichen dieser Werte abhängig zu machen.

(Körper)Bewusstsein · 29. Juli 2019
Zu Freiheit habe ich in der ersten Hälfte meines Lebens ein ambivalentes Verhältnis gehabt. Ich wollte unabhängig sein, mir keine Vorschriften machen lassen. Auch wenn es mir nicht unmittelbar gleich bewusst war, Vorgaben engten mich stark ein. Ich brauchte da jedoch hohe Dosen, bis ich erkannte, was nicht meines ist. Weil gleichzeitig war da auch eine Angst vor der Freiheit, der Ungebundenheit. Und so war ich gut im Aushalten.

(Körper)Bewusstsein · 15. Juli 2019
Es soll alles automatisch und einfach „nebenbei“ möglich sein. Wenn es um Körperthemen geht und ich lese diverse Zeitschriften, Überschriften, Buchtitel, Programmwerbeslogan komm ich leicht in Versuchung zu denken „ich bin zu blöd um es hinzukriegen, weil es doch eh soooo leicht geht! Ich habe zuwenig Disziplin, Willen und Durchhaltevermögen“. Was gilt es bei Verhaltensänderungen tatsächlich zu berücksichtigen und warum scheitern wir so oft dabei?

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