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Sonnenwende – Wie Rückzug dein Aktiv-Sein stärkt!

Aktiv im Tun sein – definieren wir uns nicht meistens damit, was wir nach außen hin leisten, wer wir von außen gesehen sind und was wir darstellen? Hand auf´s Herz – was und wie erlebst du deinen Alltag?

 

Prägt ihn dein Aktivsein? 

 

Wir haben eine Idee oder eine Aufgabe wird an uns herangetragen – wir geben dieser Idee bzw. Aufgabe Gestalt dh. wir setzen sie um – wir schließen sie (optimalerweise) ab und im besten Fall feiern wir auch unseren Erfolg ... dann wenden wir uns der nächsten Idee oder Aufgabe zu, setzen sie um, schließen ab ... und so weiter ...

 

Vielfach leben wir diesen Rhythmus der drei Zyklen und sind in der steten Aktivität. Findet intensives Leben nur im Aktivsein statt? Heißt „erfüllt leben“ mein Leben mit Aktivität zu füllen? Welchen Platz und Wert haben Zeiten der Ruhe (und damit meine ich nicht schlafen)? 

Ermöglichst du dir stille und ergebniserwartungsfreie ZeitRäume?

Wenn Momente des Zurücknehmens und zur-Ruhe-kommens fehlen fordern sie Körper und Seele irgendwann ein. Dem dreizyklischen Aktivitätsrhythmus fehlt der vierte Zyklus des Lebensrhythmus: das Zurückziehen und Sammeln, das Hingeben und Transformieren, das Nach-innen-wenden und Erneuern.

 

Sich aus allem Aktiven zurückziehen ist heilend und stärkend. Ich wende mich von der Außenorientierung nach innen, werde leer, um mit neuer Kraft in den Alltag zurückzukehren. Sich aus dem steten Aktiv-Sein herauszunehmen ist wichtig, damit die Energie frei fließen kann, sich nicht staut oder erschöpft. Ich lasse die Anforderungen an mich los. Ich gebe aus der Hand, was wichtig erscheint und lasse mich in mich fallen. Huiii ... wie klingt das für dich?

 

Aus diesen (kurzen oder langen) Momenten der Stille kommen wir gestärkt hervor. Wir haben Zeit und Raum, unsere zerstreute Aufmerksamkeit wieder zusammenzuführen und gesammelt wieder in den Alltag zu gehen.


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Aktivität und Rückzug – beides hat denselben Wert

Es liegt an uns, dem Rückzug denselben Wert zuzusprechen wie dem Aktivsein. Vielfach meinen wir, nur dann wertvoll zu sein, wenn wir etwas leisten und aktiv im Tun sind. Sind wir nicht gleichsam wertvoll, wenn wir uns für eine gewisse Zeit zurücknehmen? Vielleicht fällt es manchmal auch schwer, uns zurückzunehmen und frei von Pflichten und Verantwortung zu sein, weil damit auch verbunden ist, anderen zu vertrauen und die Aufgabenübernahme zuzutrauen!

 

Gleichsam liegt es an mir, für die stillen Momente selbst zu sorgen. Es wird niemand anderer für mich tun – nicht meine Vorgesetzten in der Arbeit, nicht meine Familie oder Freude. Alle haben Bedürfnisse, die sie erfüllt haben möchten und sich dafür einsetzen. Ebenso wichtig sind die Bedürfnisse in uns – für sie sind nur wir selber Fürsprecher.innen.

Die Zeit der Sonnenwende ist eine gute Zeit für innere Einkehr

Innere Einkehr ... ich finde diesen Ausdruck so wunderschön: ich kehre bei mir ein. Ich bin gleichsam Gastgeber.in für mich und Gast. Da ist Begegnung und Verbindung möglich. Und das Verbundensein bringt uns in unsere Mitte, in unser „Ich-selber-sein“. Wer bin ich ohne die täglichen Aufgaben? Um das gut spüren zu können ist ein Abstand zum Alltag hilfreich.

 

Ich kehre bei mir ein, um Gedanken und Gefühle bewusst zu machen, sie zu spüren und zu sortieren. Wir öffnen uns dabei für unser energetisches und spirituelles Bewusstsein. In der Ruhe der Einkehr öffnet sich unsere Wahrnehmung – verdrängte Sehnsüchte, Gefühle und Träume tauchen auf und berühren uns.

 

Die Energie der Zeit der Sonnenwende in der Natur trägt die Qualitäten von zur Ruhe kommen, Klären, Loslassen, Wenden in sich. Diese Qualitäten kann ich auch für mich wirksam werden lassen.

So können dich die Kräfte der Sonnenwende unterstützen

Diese Zeitqualität unterstützt unsere inneren Reinigung. Du kannst dir Fragen stellen, in dich spüren und den Impulsen lauschen, die du in dir selbst wahrnimmst. Vielleicht magst du dir Fragen wie folgende stellen:

»   Stimmt die Art, wie ich zur Zeit lebe, auch so für mich?

»   Ist etwas im Alltag zu viel? Ist etwas zu wenig?

»   Warum tue ich, was ich tue? Was ist der Wert in meinem Tun?

»   Will ich so weitermachen oder will etwas Neues aus mir entstehen?

»   Was ist wichtig und stimmig für mich? Was brauche ich? 

»   Wo passe ich mich zu sehr an und entferne mich von mir?

»   Was möchte ich bei dieser Wende freigeben und nicht weiter mitnehmen?

Sind wir mutig, in uns zu schauen und uns zu spüren – ehrlich mit uns zu sein?

Die Stille der Einkehr ermöglicht uns Klarheit und Klärung – eine Art innere Reinigung. So werden Kräfte frei, die uns nach der Wende neue Schritte setzen lassen.

 

Was geht bei dir in diesem Text in Resonanz? Teile es mit uns gerne im Kommentar – danke!

 

Von Herzen,


PS: Gerne bin ich für dich begleitend da – schreibe mich bitte per E-Mail an!

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