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Wenn deinem Selbstbewusstsein der Nährboden fehlt ... und wie du ihn wieder aktivieren kannst

Mittlerweile ist es mir sonnenklar.

 

Und doch habe ich es jahrelang nicht gesehen – haben sich Wolken vorgeschoben, quasi.

 

Ich habe mir Fragen nach dem Warum gestellt: warum fällt es anderen leicht, auf Menschen zuzugehen und mir nicht? Warum traue ich mich nicht, vor StudienkollegInnen meine Fragen zu stellen? Warum fällt es mir schwer, in Bewerbungsgesprächen meine finanziellen Vorstellungen zu vertreten? Wurzelt die Angst, Projekte vor Publikum vorzustellen wirklich nur in ungünstigen Referatserfahrungen aus der Schulzeit?

 

Warum habe ich so wenig Selbstbewusstsein????

Warum es dir an Selbstbewusstsein mangelt, wenn´s dir an Selbstbewusstsein mangelt

Was war mir damals in diesen Situationen wichtig? Nicht negativ aufzufallen, nicht als dumm dazustehen, keine Ablehnung zu erleben, nicht ausgelacht zu werden, .... meine Aufmerksamkeit richtete sich nach außen auf die anderen. 

Gibt es solche oder ähnliche Situationen, in denen du dich ebenso verhältst? Der Knackpunkt ist: du bist dann mit deiner Aufmerksamkeit woanders als bei dir!

Du bist mit deinen Gedanken in den Köpfen anderer

Wie sehen mich die anderen? Was denken sie (über mich)? Was wollen oder brauchen sie? Wie mache ich es ihnen recht? Welche Anforderungen haben sie?

Du bist nicht nur mit deinen Gedanken bei anderen, auch mit deiner Sinneswahrnehmung, oft auch mit deiner emotionalen Wahrnehmung – wenn du ähnlich sensitiv wie ich bist und sehr leicht die Emotionen und Energien anderer übernimmst (und nicht erkennst, dass es nicht deine sind).

 

Du bist mit deinen Gedanken im Vergleich und in der Bewertung

Was leisten, haben, erleben andere, wie schauen sie aus und wie erlebst du dich im Vergleich? Du bewertest „das Andere“ als erstrebenswert und höher (v.a. wenn es die gesellschaftliche Meinung ist) und du selbst kritisierst dich, wertest dich bzw. Teile von dir ab. Du nimmst andere als deine Referenz.

Oder du erwartest, dass du schon „weiter“ sein müsstest als du dich wahrnimmst und hast deinen Fokus auf diesem Mangel.

 

Du bist mit deinen Gedanken und Emotionen in übernommenen Überzeugungen

Wie tut „man“ was, was soll „man“ tun, was tut „man“ nicht, wie verhält „man“ sich nicht ... Das hinterlistige an übernommenen Überzeugungen ist, dass sie unbewusst wirken. Lange merkst du nicht, dass diese Überzeugungen oder Glaubenssätze dich bremsen. Du merkst nur, dass dich etwas bremst.

 

Du vernachlässigst deine Innenwahrnehmung – das Fühlen

Du hast verlernt, deinen Körper als selbstverständlichen Kommunikationsraum einzusetzen. Deinen Körper in seinem vollen Raum bedingungslos und wertfrei wahrzunehmen und zu fühlen, ermöglicht dir Innenwahrnehmung. Wie gut bist du mit deinem Körper verbunden? Magst du ihn an jeder Stelle gerne fühlen und spüren? Welche Emotionale Energie wirkt genau jetzt in deinem Körper? Was bewirkt sie? Wieviel Lebendigkeit nimmst du gerade in dir wahr? Ist dein innerer Sprachkanal im Dauereinsatz oder kennst du Zeiten der inneren Stille? Durch die Innenwahrnehmung gleichst du körperliche, emotionale, energetische und kognitive Spannungszustände – jegliches Ungleichgewicht zwischen Überanspannung und fehlender Verbindung – aus.


Schule deine innere Wahrnehmung mit der Meditation "selbst.bewusst.sein". Du spürst dich in deinem Körper besser - und deinen Körper im umgebenden Raum. Du wirst dir selbst bewusster. Hier kannst du die Meditation frei herunterladen.


Wir alle haben sehr feine Sensoren um zu erkennen, was stimmig ist und was nicht. Diese feinen Sensoren wirken nach Außen als Mitgefühl – was ist stimmig in der Begegnung mit anderen. Sie wirken nach Innen als Würde – als das feine Gespür, was für dich stimmig ist und was nicht. 

Wenn wir uns ausschließlich am Außen orientieren, setzen wir diese Sensoren ausschließlich für die Außenwahrnehmung ein. Und die Innenwahrnehmung verkümmert.

Das heißt: du bist überall mit deiner Aufmerksamkeit, nur nicht bei dir und nicht im Fühlen!

Indem du deinen Körper, deine Innenwahrnehmung verdrängst, ignorierst du die Wirkungsstätte deines Selbstbewusstseins. Es kann nicht tätig werden, wird nicht genährt und kann demnach nicht wachsen. Mehr zu der Wirkweise von Selbstbewusstsein, Würde und Grenzen habe ich in diesem Artikel geschrieben.

Wie du einen guten Nährboden für dein Selbstbewusstsein förderst

Dein Körper und deine Fähigkeiten zur Innenwahrnehmung und Regulierung sind der Nährboden für dein Selbstbewusstsein. Und damit bin ich auch schon bei der guten Nachricht! Diese Fähigkeiten trägst du in dir. Du musst dafür nichts Neues erlernen. Das konntest du schon mal. Aus verschiedenen Gründen hast du diese Fähigkeiten in der Vergangenheit wenig genutzt, still gelegt. Und es ist dir möglich, sie wieder zu aktivieren.

 

Weite dafür das Radar deiner Aufmerksamkeit – sodass es nicht nur nach Außen sondern auch nach Innen gerichtet ist. Um die Innenwahrnehmung wiederzuerwecken helfen dir folgende drei Schritte:

 

1  Halte Inne

Mach kurze Pausen in deinen Alltagstätigkeiten, Nimm dir einen Augenblick Zeit für deine Innenwahrnehmung. Damit du dich daran erinnerst hilf dir mit Erinnerungsanker zB. jedesmal, wenn du etwas trinkst / ein Telefonat beendest / eine Aufgabe fertiggestellt hast ...

 

2  Lenke deine Aufmerksamkeit nach Innen

Folge deinem Atem mit deinen Gedanken und spüre bewusst, welche Körperbereiche sich mit dem Einatmen und mit dem Ausatmen bewegen. 

 

3  Öffne deine Sinne und fühle in deinen Körper

Fühle den Raum in deinem Körper – wie weit fällt es dir leicht ihn zu spüren? Gibt es Bereiche in deinem Körper, bei denen es schwerer fällt, den Raum zu spüren? Welche Energie nimmst du wahr? Ist es die, in der du sein möchtest? Deine Seelenenergie – deine ureigene und authentische Lebendigkeit – spürst du genau in diesem Zustand: bei geöffneter inneren Sinnenswahrnehmung.

 

Mit diesen drei einfachen Schritten bringst du deine Aufmerksamkeit in dein Inneres und erweckst deine Fähigkeit zur Innenwahrnehmung wieder. Du spürst dich und deinen Körper wieder deutlich in der Umgebung und im Moment. Und wirst dir damit selbstbewusster.

Selbstbewusstsein wächst auf dem Boden der Innenwahrnehmung und wird von ihr genährt

Es ist ein spannender Weg, dich selbst kennenzulernen. Innenwahrnehmung kann Irritationen zum Vorschein bringen – Aspekte von dir, mit denen du nicht so recht weißt, wie du damit umgehen kannst. Innenwahrnehmung kann Wünsche zum Vorschein bringen – etwas, das du erleben möchtest und nicht weißt, wie du es ermöglichen kannst. Bei beiden Situationen bin ich für dich da – reflektiere mit dir, inspiriere und begleite dich.

 

Mit September 2020 werden vier Plätze für eine 1:1 Begleitung frei. Du hast daran Interesse? 

Schreibe mich einfach per E-Mail an!

 

Von Herzen



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