
Du spürst es immer öfter: die Erschöpfung, das angespannte Getriebensein, das Gefühl, nicht mehr wirklich bei dir zu sein.
Du funktionierst, du gibst dein Bestes – und doch wirkt alles irgendwie schwer. Deine Geduld ist dünn geworden – sie ist definitiv geringer als noch vor ein paar Jahren und du merkst, dass deine Laune sehr schwankend ist.
Deine Gedanken kreisen ständig und nachts hält dich der Kopf wach. Was ist da los?
Dieser Artikel ist für dich, wenn du mitten im Leben stehst, viel bewegst und immer wieder über deine Grenzen gehst – und den Wunsch hast, wieder in deiner Mitte anzukommen. Die Leichtigkeit spüren. Die innerer Ruhe. Präsent sein.
Stress und Anspannung kommen selten plötzlich. Sie bauen sich schleichend auf – im Alltag, in den vielen Anforderungen, im Wunsch, allem gerecht zu werden. Vielleicht kennst du das: Du arbeitest deine To-Do-Liste ab, springst von Aufgabe zu Aufgabe. Dann passiert etwas Unerwartetes und du hast das Gefühl, hinter allem herzuhinken.
Deine Reizschwelle sinkt. Du bist immer wieder unzufrieden – mit dir, mit anderen, mit der Situation. Du wirst launisch, ungeduldig, zweifelst an dir. Und tief drinnen spürst du: So kann es nicht weitergehen. Doch wie sonst?
Warum du dich erschöpft fühlst – auch wenn „eigentlich“ nichts Dramatisches passiert
Viele engagierte Frauen geraten genau hier in eine Falle: Sie überfordern sich nicht durch äußere Katastrophen, sondern durch ein inneres Daueranspannen. Durch den Anspruch, alles richtig zu machen. Durch das unaufhörliche Denken und Planen, das niemals stillsteht. Durch den Wunsch, Kontrolle zu behalten.
Wenn dein Nervensystem dauerhaft aktiviert bleibt, weil du unterbewusst immer in Alarmbereitschaft bist, kostet das enorme Energie. Du bist in einem Zustand innerer Überforderung – auch wenn du äußerlich stark wirkst. Mit der Zeit brennst du aus, verlierst Leichtigkeit und Lebensfreude, weil du dich nicht vollständig erholen kannst. Und du verlierst die Verbundenheit zu dir, entfremdest dich mehr und mehr von dir selbst.
Was dahinter steckt: Innere Muster statt äußere Umstände
Oft suchen wir die Ursache für Stress im Außen. Zu viel Arbeit, zu wenig Zeit, zu hohe Ansprüche anderer. Doch der wahre Ursprung liegt meist tiefer – in unseren inneren Überzeugungen:
- Ich muss perfekt sein.
- Ich darf niemanden enttäuschen.
- Ich muss stark sein und alles im Griff haben.
- Ich darf keine Fehler machen.
Diese Sätze laufen still im Hintergrund. Und unser Nervensystem reagiert darauf so, als wären sie reale Bedrohungen. Es versetzt unseren Körper in Anspannung – Tag für Tag.
Ich weiß, wie sich das anfühlt
Ich selbst habe diesen Zustand lange erlebt – dieses ständige Spannung-halten. Es war wichtig, alles im Griff zu haben, niemanden zu enttäuschen, stark zu sein. Und irgendwann habe ich mich selbst nicht mehr gespürt. Meine Energie war leer, mein Herz müde. Erst als ich erkannte, dass die Lösung nicht im Außen, sondern in mir liegt, konnte sich etwas verändern.
Der gesellschaftliche Stress-Kreislauf
Wir leben in einer Welt, in der Überforderung fast schon als normal gilt. Wer gestresst ist, gilt als engagiert. Wer müde ist, als fleißig. Doch schau dich um: Wie geht es den Menschen wirklich? Wie verbunden sind wir mit uns selbst und miteinander?
Was wäre, wenn wir diesen Kreislauf unterbrechen würden? Wenn wir wieder lernen, aus der eigenen Mitte zu leben? Die Welt würde sich verändern – sanfter, freundlicher, klarer.
Was sich verändert, wenn du in deine Mitte zurückkehrst
Wenn du beginnst, dich innerlich zu regulieren und wieder in Kontakt mit dir selbst kommst, geschieht etwas Erstaunliches:
- Deine Laune wird stabiler, Fröhlichkeit wird dein Grundgefühl.
- Du handelst mit mehr Leichtigkeit und fühlst dich trotzdem – oder deswegen – wirksam und zufrieden.
- Du erlebst echte Regeneration und fühlst dich energiegefüllt.
- Du bist präsent, klar und weniger reaktiv.
- Du fühlst dich glücklich und lebendig, weil deine innere Gestimmtheit Glückshormone aktiviert.
- Du bleibst in deiner Mitte und hast den kreisenden Gedanken ihre Kraft entzogen
- Dein Körper befindet sich nicht mehr in der Stressreaktionskette
- Du kannst nachts wieder gut schlafen.
Und das Beste: Diese Veränderung wirkt nicht nur in dir, sondern auch in deinem Umfeld.
Denn deine innere Haltung ist spürbar. Sie beeinflusst, wie du Beziehungen führst, wie du sprichst, wie du Dinge gestaltest.
Was dich (bisher) vom ersten Schritt abhält
Veränderung braucht Vertrauen. Da ist scheinbar ein Risiko beim ersten Schritt. Etwas Gewohntes zu verlassen und hinein in etwas Ungewohntes zu gehen mögen wir Menschen oft nicht so. Da ist die Ungewissheit: Wie wird es, wenn ich da etwas ändere?
Manchmal hält uns auch die Angst zurück. Die Angst, Sicherheit zu verlieren. Alles unter Kontrolle zu haben gibt uns oft das Gefühl der Sicherheit. Anspannung gibt uns scheinbar Halt – auch wenn sie uns gleichzeitig erschöpft. Anspannung und Kontrolle loszulassen verbinden wir damit, Sicherheit und Halt aufzugeben.
Doch: Wahre Sicherheit entsteht nicht durch Kontrolle im Außen. Sie entsteht in dir. In dem Gefühl, verbunden mit dir zu sein – egal, was im Außen passiert. Darauf darfst du vertrauen.

Veränderung darf sanft beginnen
Du musst nicht alles auf einmal verändern. Es reicht, mit einem kleinen Schritt zu starten – konsequent, liebevoll, in deinem Tempo.
Ein erster, kraftvoller Schritt kann sein: Täglich 15 Minuten Stille.
Setz dich hin, schließe die Augen, spüre deinen Atem. Lass deine Aufmerksamkeit ganz bei dir, bei deinen Atembewegungen. Kein Ziel, kein „richtig“ – nur Beobachten. Beobachte deine Atembewegungen. So beginnt Verbindung. So beginnt Veränderung.
Veränderung ist Lernen
Es ist ein Synapsen-neu-verbinden. Schenke dir dafür Zeit und konstantes Wiederholen.
Veränderung ist wie ein neues Passwort
Wenn du neue innere Wege gehst, funktioniert dein Gehirn wie beim Ändern eines Passworts:
Anfangs tippst du noch automatisch das Alte ein. Dann erinnerst du dich, dass es neu ist. Später weißt du es schon vorher – und irgendwann läuft es automatisch.
So ist Veränderung: möglich, sanft, nachhaltig.
In deine Mitte zu kommen verändert mehr als dein eigenes Leben
Wenn du in deiner Mitte lebst, strahlst du das aus. Du wirst zur Einladung – für bewusstes Wahrnehmen, für Klarheit, für echte Verbindung. Nicht nur für dich. Sondern für dein ganzes Umfeld.
Stell dir vor, immer mehr Menschen finden in sich diese Verbundenheit. Diese Kraft. Diesen Halt. Was wäre dann möglich? Wie würde unsere Welt aussehen?
Beginne heute. Mit dir. Für dich.
Du bist es wert, wieder ganz bei dir anzukommen.
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Bildquelle: Robertobinetti70 von Getty Images
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